Letzte Woche saß ich mit meiner Kollegin Martina Lüttringhaus nachmittags in einem Social Media Workshop, der von Jörg Westphal von der Agentur Onelio Marketing geleitet wurde.
Martina hatte schon einige Zoom Sessions an diesem Tag hinter sich und hatte die großartige Idee, den Workshop mit einer Achtsamkeitsrunde zu starten. Zwei Fliegen mit einer Klappe quasi, denn Herr Westphal wusste eigentlich gar nicht so richtig was Martina und ich von Potential Project als Mind-Trainer eigentlich machen. Er hatte davon gehört, aber ein Meeting mit einer kleinen Achtsamkeits- und Intentionsübung zu starten, das war ihm neu, wie er danach erzählte.
Die Idee dieser geleiteten Achtsamkeitsübung ist den Geist zur Ruhe zu führen und sich mit seinem Atem zu verankern. Das Paradoxe ist, sobald wir bemerken wie aktiv der Geist noch z.B. mit Themen aus den vorherigen Meetings beschäftigt ist, beruhigt sich der Geist.
Es ist vergleichbar mit einem Glas aufgewühlten Schlammwassers. Der Schlamm setzt sich nach einiger Zeit ab. Genauso können wir unsere Gedanken kommen und gehen lassen ohne uns weiter darin zu verfangen.
Eine Intention im Geiste gemeinsam zu formulieren und innerlich auszusprechen ist für den Start eines Meetings sehr hilfreich. Es geht bei der Intention um das größere Ganze und den Beitrag, den wir gemeinsam in Zukunft liefern wollen. In unserem Meeting war es die Intention, unsere Kunden mit Hilfe von Social Media in ihrer Arbeit so zu unterstützen, damit sie fokussiert und mental gesund durch die Krise zu kommen.
Nach der kurzen von mir angeleiteten Übung berichtete Herr Westphal, so etwas noch nie gemacht zu haben, es kam ihm vor wie bei einem Waldspaziergang, den er immer gern macht, um sich zu entspannen.
Es roch nach Fichte und frischer Luft. Danke Herr Westphal
In Krisenzeiten kann sich der Geist nur schwer von übermäßigem Denken, Ängsten und Hilflosigkeit freimachen.
Sorgen schränken unser Sichtfeld ein und erschweren es uns, das „Big Picture“ und die Möglichkeiten, die vor uns liegen zu sehen.
Und dennoch, wenn es uns gelingt, immer wieder am Tag unseren mentalen Muskel zu stärken, sind wir besser in der Lage wieder ins Gleichgewicht zu kommen und sorgenvolle Gedanken loszulassen.
Wie können wir frei von negativ anhaftenden Gedanken werden?
Zunächst einmal gilt es anzuerkennen, dass negative Gedanken wie Kletten an uns haften. Positive Gedanken dagegen haften, wie bei Teflon, gar nicht.
> Unser Mind gibt also den negativen Gedanken immer den Vorrang!
Achten Sie auf den 2. Pfeil
Der erste Pfeil, der uns in den letzten Wochen getroffen hat, ist der Corona Virus. Die Auswirkungen sind immens, z.B. auf unser Gesundheitsystem und die Weltwirtschaft. Viele sind in irgendeiner Weise persönlich betroffen. Auf diesen schmerzhaften Pfeil hatten wir keinen Einfluss, der war unvermeidbar und ist Realität.
Den zweiten Pfeil schiessen wir selber ab. Er ist vermeidbar. Sorgen, Angst und Frust verstärken unseren Schmerz.
„Das, worauf wir jetzt unsere Aufmerksamkeit lenken wird zu unserer Realität.” William James
Resilienz beginnt im Mind – Ruhig und stabil bleiben im Auge des Orkans
Durch Mind Training haben wir die Möglichkeit, unsere Tendenz zu Negativität immer wieder aufs Neue zu überprüfen und zu ändern. Starten Sie mit 5 Minuten täglich. Als Trainer von Potential Project, freue ich mich Ihnen dazu die kostenfreie Potential Project App zum Download vorzuschlagen:
http://potentialproject.com/apps/potential-project/
Ihr
Peter Schmidt
Foto: Unsplash Dawid Zawilla